Dr. Joachim Klein

Bereits in den 50er Jahren machte ich mit Opas AGFA BOX erste Fotorunden, dabei wurde so mancher Rollfilm im wahrsten Sinne des Wortes verschossen. Es wuchs schnell der Wunsch nach einem eigenen Fotoapparat und so wurde eine BILORA BELLALUXA meine erste Kamera. Allerdings sorgte der unmögliche Auslöser häufig für verwackelte Aufnahmen; es musste etwas anderes her. Mit der nachfolgenden ARETTE IB (Objektiv SCHNEIDER-KREUZNACH + Belichtungsmesser) konnten sehr schöne Aufnahmen gemacht werden.

Danach begann die Zeit der Komponenten, ob Stereoanlage oder Fotoapparat, man kaufte einzelne Objektive zu einer neuen Spiegelreflexkamera. Mit einer robusten PRAKTIKA ging es los und schon bald wurde auf die ME SUPER von PENTAX umgestiegen. Letztere hat mir fast 30 Jahre lang gute Dienste geleistet. Die vielen Objektive schrumpften aber mit der Zeit auf ein einziges Zoomobjektiv zusammen und der schwere Koffer war endlich Geschichte.

Nach dem Jahrhundertwechsel wurde als erste Digitalkamera eine HP PHOTOSMART zum Testen angeschafft. Sie funktionierte für viel Geld, aber Begeisterung sollte damit noch nicht aufkommen. Die Digitalen wurden kleiner und die LUMIX SZ3 der nächste Kandidat. Aber das mit den Nahaufnahmen war dürftig, da war ein weiterer Neukauf fällig. Die NIKON Coolpix P7800 ist immer noch mein guter Allrounder, aber leider recht langsam.

2016 mit Eintritt in die Fotogruppe musste aufgerüstet werden. Wieder eine Kamera mit Einzelobjektiven, ob Reflex- oder Systemkamera war die Überlegung. Es wurde eine Bridgekamera und ich bin heute noch mit der ausgewählten CANON POWERSHOT G3X sehr zufrieden. Nicht nur Industrie und Landschaft, sondern mit dem Superzoom ist auch der Mond eins meiner Lieblingsmotive geworden.

Die Mandelblüte in der Pfalz bei Gimmeldingen